DITF: Digitales Engineering

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Digitales Engineering

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Smarte Sensorsysteme für die Produktion im branchenübergreifenden Einsatz

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Vertikale Integration und vernetzte Produktionsketten

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DIGITALES ENGINEERING

Logo der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF)

Unter dem Titel „Digitales Engineering“ haben die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) im baden-württembergischen Denkendorf ein Schaufenster für den Mittelstand eröffnet, welches Digitalisierung durch drei Schwerpunktthemen greifbar und erlebbar macht:

  • „Bekleidung: Simulate, Print and Cut“,
  • „Smart Textiles“ und
  • „Textiler Leichtbau“.

SIMULATE, PRINT AND CUT

Bild der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) zum Thema Simulate, Print and Cut

Der Schwerpunkt der DITF „Simulate, Print and Cut“ stellt eine durchgängig digitale Lösung für die Herstellung von individuellen Kleidungsstücken dar. Zuerst werden Designs virtuell umgesetzt. Die erzeugten Daten dienen der automatisierten Ausführung aller weiteren Prozessschritte. Es folgt der digitale Druck auf das festgelegte Material. Zuletzt werden die Stücke zugeschnitten und zu einem Kleidungsstück zusammengeführt. Die voll vernetzte, integrierte Produktionskette erlaubt es, schneller und flexibler auf Marktveränderungen und Trends zu reagieren. Dadurch können Materialkosten und Entwicklungszeiten eingespart werden.


AUTOMATISIERTE HERSTELLUNG VON SMART TEXTILES

Bild der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) zum Thema Smart Textiles

Im Zukunftsfeld „Smart Textiles“ forschen die DITF an Lösungen zur vernetzten automatisierten Integration von oberflächenmontierten Bauteilen (SMD) in textile Leiterbänder, beispielsweise mit LED-Leuchtmitteln. Diese werden mit leitfähigen, elastischen Bändern vernetzt, wofür die zeit- und kostenintensive Isolierung der eingewebten Mikrokabel an den entsprechenden Positionen entfernt wird. Hierfür kommt ein Laser zum Einsatz, der wiederum Zeit und Kosten einspart. Er ermöglicht eine flexible kundenindividuelle Bearbeitung der Bänder, die anschließend mit einem Etikett mit aufgedrucktem QR-Code versehen werden. In diesem sind sämtliche Daten und Eigenschaften für die Weiterverarbeitung der Bänder gespeichert.


TEXTILER LEICHTBAU

Bild von neuen Möglichkeiten der Lichteinbringung in Gebäuden mittels textilem Leichtbau an den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF)

Neue Möglichkeiten hinsichtlich der Lichteinbringung in Gebäuden bietet der dritte DITF-Themenbereich: „Textiler Leichtbau“. Am Institut werden Textilien entwickelt, die durch Nutzung hochproduktiver, textiler Fertigungsverfahren neue lichttechnische Funktionen erschließen. Mittels Leichtbau-Sonnenschutztextilien kann Licht hinsichtlich Einfallrichtung und -stärke bestmöglich in den Innenraum gestreut werden. Bei optimaler Integration wird ein wesentlicher Teil der Energie für Beleuchtung eingespart.