Textile KMU sind bereit für den digitalen Wandel

© Gesamtverband textil+mode

Der digitale Wandel macht vor keiner Unternehmenstür mehr halt. Warum sind dennoch viele KMU von den digitalen Anforderungen während Corona überrascht worden? Wie können kleine und mittlere Unternehmen der deutschen Textilindustrie und des Handels den Herausforderungen begegnen? Anja Merker, Geschäftsführerin des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Textil vernetzt, erklärt im Interview mit dem Unternehmer-Magazin, wo KMU unterstützt werden können, was Corona mit der Digitalisierung gemacht hat und welche Bilanz sie zieht.

Die Corona-Pandemie hat die Textilindustrie vor Herausforderungen gestellt, keine Frage. Doch vor drei Jahren, und damit weit vor der Krise, ist das Kompetenzzentrum Textil vernetzt an den Start gegangen und hat Angebote und Workshops erarbeitet, um die Innovationskraft der Branche zu sichern. Aufgabe des Textil vernetzt-Teams ist es, kleine und mittlere Unternehmen der Textilindustrie, des Textilmaschinenbaus und auch angrenzender Branchen bei der digitalen Transformation und der Implementierung KI-basierter Anwendungen zu unterstützen.

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Die meisten Unternehmen müssen sich nicht zum ersten Mal einer Transformation stellen. Die Textilindustrie war an vielen Punkten der Industriegeschichte eine Vorläufer-Branche für große Umbrüche.“, so Merker. Dass die Unternehmen bereit sind für Veränderungen, zeigt die Zusammenarbeit von textilen KMU und den Textil vernetzt-Partnern: Mehr als 3000 kleine und mittlere Unternehmen haben bei über 700 Veranstaltungen und Terminen an den Standorten Aachen, Berlin, Chemnitz, Denkendorf, Stuttgart und Villingen-Schwenningen seit Eröffnung des Kompetenzzentrums Unterstützung erfahren.

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