Textil vernetzt über sicherheitsrelevante Aspekte bei der Digitalisierung

Screenshot vom Magazin Wissenschaft trifft Praxis des BMWi

In der neuen Ausgabe „WISSENSCHAFT TRIFFT PRAXIS: Digitales Recht und Sicherheit“ des Förderschwerpunktes Mittelstand-Digital des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) dreht sich alles um Datenschutz, Datensicherheit und Datenhoheit bei der Digitalisierung von Prozessen. Zwei der Beiträge stammen von den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) in Denkendorf sowie Hahn-Schickard, den Projektpartnern von Textil vernetzt, die weiteren Beispiele aus den anderen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren.

Über die „Daten als Rohstoff der Zukunft“ schreiben Sebastian Micus, Carsten Linti, Dr. Michael Haupt sowie Prof. Dr. Götz T. Gresser von den DITF. Da immer mehr Produkte individualisiert werden, fallen stetig größere Datenmengen an, die weiterverarbeitet werden müssen. Neben klassischen Prozessdaten sind auch persönliche Daten betroffen. Um bei der Digitalisierung erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen nicht nur den Umgang mit personenbezogenen Daten beherrschen, sondern diese auch entsprechend ermitteln und kontrollieren können. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellt dies eine enorme Herausforderung dar, da sie in der Regel nicht über entsprechende Ressourcen verfügen wie große Unternehmen. Welche Lösungsansätze KMU nutzen können – von Cloud Computing über die Einführung der Blockchaintechnologie bis zur Zuweisung konkreter Rollen der Mitarbeiter im Zuge der Digitalisierung – erklären die Autoren in ihrem Artikel (Seiten 7 bis 14).

Prof. Dr. Axel Sikora von Hahn-Schickard setzt sich damit auseinander, wie die Sicherheit vernetzter Prozesse und Maschinen im Internet der Dinge gewährleistet werden kann. Die Vernetzung von Sensoren, Aktoren, Maschinen, Geräten, Fahrzeugen und Anlagen nimmt immer umfangreichere Züge an. Mittelständler haben den Vorteil, Arbeitsprozesse im Rahmen ihrer Wertschöpfungsprozesse effizienter zu gestalten. Gleichzeitig kommen damit neue Aspekte zur Sicherung der Systeme und Daten auf. Dabei sind sowohl die Datensicherheit von Geräten als auch die Kommunikation dieser untereinander, die teils über öffentliche Infrastrukturen erfolgt, von Bedeutung. Ebenso fallen sowohl maschinen- und produktionsbezogene Daten an als auch zu jedem Nutzer. Für KMU zeigt sich die Herausforderung vor allem darin, ihre Systeme stetig auf den neuesten Stand zu bringen. Sikora schildert, welche Möglichkeiten Unternehmer haben, ihre IT sicher zu machen, und welche Rolle hierfür eingebettete Systeme spielen (Seiten 26 bis 31).

Das Themenheft können Sie hier abrufen: www.mittelstand-digital.de

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