Smarte Textilien zur Personenidentifizierung und für automatisiertes Fahren


Herausforderung

FusionSystems entwickelt Software und Systeme für die Bereiche Automotive, Karten & Navigation, Automation sowie Smart Systems. Aktuell erfordern Fahrerlose Transportsysteme (FTS) noch aktiv-elektronische Elemente am Mitarbeiter. Bei kamerabasierten Systemen besteht durch die optische Identifikation des Mitarbeiters bei Verdeckungen u. a. die Möglichkeit einer Fehlinterpretation des beabsichtigten Befehls.

Lösung

Gemeinsam mit den Textil vernetzt-Partnern STFI und DITF und dem Mittelständler ALFA-ROTEC GmbH wird untersucht, wie Fehlinterpretationen minimiert werden können. So könnte die Freigabe der Steuerungsberechtigung kontaktlos durch eine Personenidentifizierung, z. B. per RFID, direkt am Fahrzeug erfolgen. Dafür soll ein Textil technisch so ausgestattet werden, dass die Identifikationen (kontaktlose Berechtigung und kamerabasiertes Folgen) stets eindeutig sind. Denkbar sind hier textilbasierte Antennen, „klassische“ folienbasierte Antennen als auch ein textiler Aktor, der elektrische Signale an die Arbeitsbekleidung weiterleitet.

Umsetzung

Zunächst wird ein Kamerasystem der Firma FusionSystems aufgebaut. Danach werden Textilien in unterschiedlichen Ausführungen funktionalisiert, Muster erstellt und verschiedene Anwendungsszenarien durchgespielt. Auf Basis der Ergebnisse werden Anforderungen und Möglichkeiten für einen möglichen Einsatz im Produktions- und Logistikbereich für die Personenidentifizierung und kamerabasierte Steuerung eines Fahrerlosen Transportsystems abgeleitet.


Erkennen, bewerten, entscheiden, handeln: Smart Factory mit 5G, 6G und Sensorik

© Textil vernetzt

In der neunten Podcast-Folge „Vorgespult“ des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Textil vernetzt beschäftigen wir uns mit den Themen Netzinfrastrukturen und Sensorik. Wie diese beiden Themen zusammen gehen und wie sie sich ergänzen, darüber sprechen wir dieses Mal mit unseren Gästen Stefan Richter, Bereichsleiter Local Networks – Campusnetze von der Mugler SE und Axel Pätzold, Vertriebsleiter FusionSystems GmbH.

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Eindeutig identifiziert durch smarte Textilien: Projektstart mit FusionSystems

Fahrerlose Transportsysteme finden ihren Einsatz in Produktions- und Logistikprozessen. Gesteuert werden sie auch über die Identifikation und Auswertung der Bewegungen des Menschen – entweder über Gesten oder die sogenannte FollowMe-Funktionalität, beim automatischen Folgen eines bestimmten Mitarbeiters. Aktuell geschieht dies mittels aktiv-elektronischer Elemente, die an Mitarbeitern befestigt sind, oder per optischer Identifikation über Kamerasysteme. Künftig sollen eindeutige Identifikationen auch durch smarte Textilien möglich sein. Dieser Aufgabe hat sich FusionSystems gemeinsam mit dem Textil vernetzt-Team des STFI verschrieben.

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