Sensorgestützte Einsparung von Energie im Autoklavierprozess


Herausforderung

Seit Gründung der Firma im Jahr 1996 ist die Invent GmbH im Geschäftsfeld Luftfahrt tätig und stellt carbonfaserverstärkte Kunststoff-Verkleidungselemente für Flug- und Raumfahrzeuge her. Der Herstellungsprozess umfasst neben dem Legen der Carbonfasern einen Aushärteprozess des Matrixwerkstoffs, der recht energieintensiv ist.

Lösung

Gemeinsam mit den Textil vernetzt-Kollegen von Hahn-Schickard prüft Invent, wie der Teilprozess der Aushärtung ressourcenschonender gestaltet werden kann. Dazu prüft das Projektteam eine sensorgesteuerte Prozesskontrolle.

Umsetzung

Der Fokus dieses Projektes liegt in der Prüfung, ob durch eine in das Werkzeug integrierte Sensorik der Aushärtegrad des Matrixwerkstoffs überwacht und so der Energiebedarf für den Autoklavprozess auf das absolut benötigte Minimum gesenkt werden kann. Dazu werden sensorische Konzepte für die ln-Line-Prozessüberwachung erarbeitet und verglichen.


Energie beim Autoklavprozess sparen und Ressourcen schonen: Projektstart mit der INVENT GmbH

Wie man digital Energie beim Autoklavprozess einsparen kann, dieser Frage gehen wir im neuen Projekt mit der INVENT GmbH nach. Wir alle kennen einen Schnellkochtopf. Genau das ist ein Autoklav: Ein gasdicht verschließbarer, beheizbarer Druckbehälter, der im Überdruckbereich eingesetzt wird. In der Faserverbundindustrie werden Autoklaven zur Fertigung der Bauteile genutzt. Unter dem Einfluss von Temperatur und Druck wird eine Verbindung aus Carbon- oder Glasfasertextilien und Kunststoffen zu leichten, stabilen Laminaten ausgehärtet, wie sie z. B. in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden.

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