Retrofit eines Näharbeitsplatzes


Herausforderung

Momentan verfügt der Medizintextilproduzent Moeck & Moeck GmbH  über einen sehr hohen manuellen Aufwand, um die gefertigten Produkte einzelnen Materialchargen sicher zuzuordnen. Die Mitarbeiter werden den einzelnen Arbeitsschritten nicht zugeordnet und eine ständige Übersicht zum Arbeitsfortschritt gibt es nicht. Die Planung von Aufträgen und Ressourcen wird dadurch erschwert und bringt einen hohen koordinativen Aufwand mit sich.

Lösung

Um die Bearbeitungszeit für die Arbeitsaufträge als auch die Prozesssicherheit zu verbessern, rüsten die Kollegen vom Sächsischen Textilforschungsinstitut (STFI) einen Näharbeitsplatz nach, an dem die mithilfe eines Lasercutters geschnittenen Produkteinzelteile zusammengefügt werden. Hierfür ist der Einsatz von QR-Codes und Tablets vorgesehen.

Umsetzung

Das STFI wird in seinem Textil vernetzt-Schaufenster die Digitalisierung eines derartigen Näharbeitsplatzes exemplarisch umsetzen und diesen dann in das Unternehmen übertragen. Am Ende erhält das Unternehmen einen Maßnahmenplan, worin beispielsweise die Auftragszuordnung mittels Scan der Auftragsdatenblätter, Zeiterfassung sowie eine QR-Code-basierte Identifikation der einzelnen Produktteile festgelegt sind.


Projektstart bei Moeck & Moeck: Digitalisierung eines Näharbeitsplatzes

Der Medizinprodukthersteller Moeck & Moeck GmbH aus Hamburg hat sich vorgenommen, seine Auftrags- und Ressourcenplanung zu optimieren und damit die Transparenz der Fertigungsprozesse zu erhöhen. Gemeinsam mit den Textil vernetzt-Kollegen vom Sächsischen Textilforschungsinstitut (STFI) hat sich hieraus ein neues Projekt entwickelt.


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