Optimierung des Warenein- und Warenausgangsmanagements


Herausforderung

Beim Textilunternehmen Dibella werden textile Warenrollen im Logistikzentrum gelagert. Für den Weitertransport in die Konfektionierung werden die Rollen übereinandergestapelt, wodurch ein Auslesen der an den Warenrollen angebrachten Artikel-Etiketten sehr umständlich ist. Den Mitarbeitern fehlen damit schnell verfügbare, entscheidende Informationen zur Weiterverarbeitung.

Lösung

Um die Ware rasch zuordnen zu können, wird das Institut für Textiltechnik (ITA) eine Lösung mit RFID-Chip entwickeln. Der RFID-Chip soll an der Kopfseite der Rollen angebracht werden, sodass die Mitarbeiter nach Abscannen von diesem wichtige Informationen zur Ware, wie Artikelname, Lauflänge, etc. erhalten.

Umsetzung

Nach mehreren Workshops und Unternehmensbesuchen hat das ITA bei der Umsetzung das Kompetenzzentrum Digital in NRW als Partner für Logistiklösungen mit ins Boot geholt. Mit der Einführung dieses Systems ergibt sich zudem die Möglichkeit, die Daten der eingescannten Rollen direkt in das Warenwirtschaftssystem zu übertragen, ohne manuelle Eingaben vornehmen zu müssen.


Dokumentation des Umsetzungsprojektes:

Erfahren Sie mehr: Wie kamen die Projektpartner und Unternehmer zusammen? Worin lag der Schwerpunkt bei den folgenden Gesprächen, Workshops, etc.? Und wo steht das Unternehmen Dibella GmbH heute?


Projektflyer zum Download

Laden Sie sich den Projektflyer herunter und erhalten Sie die komplette Erfolgsgeschichte auf einem Blick.

Das Unternehmen
Die Dibella GmbH aus Bocholt produziert Objekttextilien wie Hotel-, Frottier- und Tischwäsche und vertreibt diese europaweit an den Textilservice und deren Kunden, beispielsweise in der Hotellerie, Gastronomie und im Gesundheitswesen. Das Unternehmen mit seinen knapp 40 Mitarbeitern setzt auf Langlebigkeit und Leistungsfähigkeit seiner Produkte.

Herausforderung
Bei der Hamacher Logistik GmbH in Gronau lagert die Dibella GmbH textile Warenrollen, die von dort aus zur Konfektionierung nach Tschechien transportiert werden. Da die Textilrollen mit einer Länge von drei Metern zur Lagerung übereinandergestapelt werden, ist es nicht möglich, die Daten an den aufgebrachten Artikel-Etiketten der unteren Rollen auszulesen und sinnvoll weiterzuverarbeiten.

Lösung
Gemeinsam mit den Textil vernetzt-Kollegen des Instituts für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen wurde eine Lösung erarbeitet, die um die Hülsen gewickelte Textilware mit einem RFID-Chip auszustatten. Auf diesem können wichtige Informationen wie Artikelname, Lauflänge, usw. gespeichert werden. Damit wird es möglich, die Daten an der Kopfseite der Rollen mit einem Scanner auszulesen, trotzdem die Rollen übereinandergestapelt werden. Durch die RFID-Technologie können Textilrollen leicht identifiziert und schnell ein Mengen- sowie Lieferscheinabgleich vorgenommen werden.

Umsetzung
In einem gemeinsam mit der Dibella GmbH und der Hamacher Logistik veranstalteten Workshop hat das ITA einen Readiness-Check sowie eine Material- und Informationsflussanalyse durchgeführt. Zudem haben die Kollegen dem Unternehmen verschiedene mobile Lesegeräte, wie Handheld Scanner (Handscanner) oder ein mobiles RFID-Gate zur Wareneingangskontrolle vorgestellt.

Wie geht es weiter?
Um die RFID-Transponder zu implementieren, müssen die Gegebenheiten und Möglichkeiten bei den Lieferanten abgeglichen werden. Werden die Warensysteme in Produktion, Vertrieb und Logistik über mehrere Standorte unter Einbeziehung der Logistikdienstleister miteinander vernetzt, ermöglicht die RFID-Technologie eine direkte Datenübertragung der eingescannten Rollen in das Warenwirtschaftssystem. Die digital unterstützte Lagerhaltung und Logistik ist auf andere Branchen übertragbar.

Stichworte

  • RFID
  • digitale Lagerhaltung
  • Prozessoptimierung
  • Automatisierung
  • Logistik

Ansprechpartner
Institut für Textiltechnik (ITA)
Maximilian Kemper
Textile Flächenherstellung
E-Mail:

Arash Rezaey
Textilmaschinenbau
E-Mail:

O-Ton
"Das Textil vernetzt-Team hat uns eine breite Palette an Möglichkeiten auf den Weg gegeben, unsere Prozesse im Warenein- und Warenausgang zu optimieren. Auf diese können wir sehr gut aufbauen, um schneller und flexibler zu werden.“
Ralf Hellmann
Geschäftsführer Dibella GmbH


Warenmanagement optimieren: Projektabschluss bei der Dibella GmbH

Textil vernetzt hat ein weiteres Projekt erfolgreich abgeschlossen: Mit dem Textildienstleister Dibella GmbH haben die Kollegen des Instituts für Textiltechnik (ITA) in Aachen die Lagerhaltung digitalisiert und Prozesse im Unternehmen optimiert.

Textil vernetzt startet neue Umsetzungsprojekte

Mit der Dibella GmbH, die leistungsfähige und langlebige Objekttextilien für Hotels, Gastronomie und Gesundheitswesen entwickelt, arbeitet das Institut für Textiltechnik (ITA) in Aachen zusammen an der Optimierung des Warenein- und Warenausgangssystems des Unternehmens.


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