Optimierung der Auftragsabwicklung

Herausforderung

Eine große Vielfalt der Produkte sowie eine daraus resultierende verlässliche Produktionsplanung und -steuerung sind kennzeichnend für den Bürsten- und Pinselhersteller Vogtlandia Bürstenfabrik. Auftragsabwicklungsprozesse unter Berücksichtigung personeller Ressourcen oder der Anlagen- und Materialverfügbarkeit erfordern derzeit jedoch einen hohen Arbeitsaufwand.

Lösung

Um Liefertermine abzustimmen und an die Kunden zu kommunizieren, Anlagen- und Materialverfügbarkeit sowie personelle Ressourcen sicherzustellen, stellt der Textil vernetzt-Partner Sächsisches Textilforschungsinstitut (STFI) ein Softwaretool bereit, um eine Materialflusssimulation zu erzeugen. Mit dieser werden Optimierungspotenziale für den Auftragsabwicklungsprozess ermittelt.

Umsetzung

Das STFI nimmt hierfür zunächst eine Bedarfsanalyse im Unternehmen vor. Mithilfe des eingesetzten Softwaretools werden anschließend Teilprozesse des Unternehmens abgebildet sowie die Simulation eines beispielhaften Auftragsdurchlaufs durchgeführt. Daraus entsteht eine Simulationsstudie, durch diese Durchlaufzeiten bestimmt und somit Liefertermine vorhergesagt werden können. Eine Aufbereitung der Studie für das Unternehmen ist vorgesehen.


Dokumentation des Umsetzungsprojektes:

Erfahren Sie mehr: Wie kamen die Projektpartner und Unternehmer zusammen? Worin lag der Schwerpunkt bei den folgenden Gesprächen, Workshops, etc.? Und wo steht das Unternehmen Vogtlandia Bürstenfabrik heute?

Projektflyer zum Download

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Das Unternehmen
Als Produzent von Bürsten, Besen, Pinsel, Holzspielzeug und Pferdereinigungsartikel setzt die Vogtlandia Bürstenfabrik aus Steinberg im sächsischen Vogtlandkreis auf eine große Vielfalt seiner Produkte. Um die Anforderungen an eine verlässliche Produktionsplanung und -steuerung zu erfüllen, belegt das Unternehmen
seine Maschinen flexibel und agil unter Berücksichtigung der personellen Ressourcen.

Herausforderung
Derzeit erfordern Auftragsabwicklungsprozesse einen hohen Arbeitsaufwand, da sowohl der Einsatz der Mitarbeiter sowie die Verfügbarkeit von Anlagen und Materialien sichergestellt werden müssen. Es kann zudem zu einer Änderung der Auftragsreihenfolge bei der Produktion kommen. Somit steht das Unternehmen vor der Herausforderung, Liefertermine verlässlich zu ermitteln und einzuhalten sowie eine optimale Auftragsreihenfolge festzulegen.

Lösung
Mithilfe eines Softwaretools, das das Sächsische Textilforschungsinstitut (STFI) zur Verfügung gestellt hat, wurde eine Materialflusssimulation entworfen. Mit deren Hilfe konnten Optimierungspotenziale für den Auftragsabwicklungsprozess ermittelt werden. Damit lassen sich Liefertermine besser abstimmen und an die Kunden kommunizieren, Anlagen- und Materialverfügbarkeit prüfen sowie Personal entsprechend einteilen.

Umsetzung
Basierend auf einer Unternehmensbegehung und Bedarfsanalyse zur Sichtung der Prozessabläufe haben die Kollegen vom STFI ein Simulationsmodell erstellt. Mithilfe des eingesetzten Softwaretools wurde hierin ein Teilprozess des Unternehmens abgebildet sowie die Simulation eines beispielhaften Auftragsdurchlaufs umgesetzt.

Wie geht es weiter?
Das STFI hat in einem nächsten Schritt eine Optimierung des Simulationsmodells vorgenommen, um beispielsweise wöchentlich variierende Schichtpläne abzubilden. Die Ergebnisse wurden in einer Studie für das Unternehmen abgebildet. Nicht nur die Textilindustrie, auch andere Branchen, profitieren von einer höheren Auslastung der Kapazitäten Maschine und Personal, was mittels Simulationstool in der Produktion erreicht werden kann.

Stichworte

  • Vernetzte Produktion
  • Produktionsplanung/-steuerung
  • Prozessoptimierung
  • Materialflusssimulation

Ansprechpartner
Sächsisches Textilforschungsinstitut (STFI)
Sten Döhler
Materialflusssimulation, Produktionsplanung und -steuerung
E-Mail:

O-Ton
„Die Zusammenarbeit mitdem Textil vernetzt-Team war  sehr interessant und hat uns eine neue Sichtweise auf unsere Arbeit vermittelt.“
Matthias Liebster
stv. Betriebsleiter Vogtlandia Bürstenfabrik


Praxisprojekt mit Vogtlandia Bürstenfabrik: Simulationstool unterstützt bei Planung und Steuerung von Produktionsabläufen

Kleiner werdende Losgrößen und steigende Anforderungen hinsichtlich der Individualisierung von Produkten prägen zunehmend die Auftragsstruktur der Textilindustrie. Um die Planung des Auftragsabwicklungsprozesses zu erleichtern, hat der Textil vernetzt-Partner Sächsisches Textilforschungsinstitut (STFI) die Vogtlandia Bürstenfabrik aus dem sächsischen Steinberg bei der Lösungsfindung begleitet.

Projektstart mit Vogtlandia: Auftragsabwicklung optimieren

Liefertermine abstimmen und an die Kunden kommunizieren, Anlagen- und Materialverfügbarkeit sowie personelle Ressourcen sicherstellen: Die Vogtlandia Bürstenfabrik stellt hohe Ansprüche an seine Produktionsplanung  und -steuerung. Um die Auftragsabwicklung zu optimieren, ist der Produzent von Bürsten, Besen, Pinsel, Holzspielzeug und Pferdereinigungsartikel aus Steinberg im sächsischen Vogtlandkreis ein gemeinsames Projekt mit dem Textil vernetzt-Partner Sächsisches Textilforschungsinstitut (STFI) eingegangen.


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