Integration von textiler und nichttextiler Sensorik


Herausforderung

Als Zulieferer der Automobilindustrie ist die Textildruckerei Heinrich Mayer GmbH führend in der textilen Druckveredlung. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und neue Marktsegmente zu besetzen.

Lösung

Mit den Textil vernetzt-Kollegen von den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) und Hahn-Schickard werden die Möglichkeiten im Unternehmen geprüft, bereits bestehende wie auch neue Produkte mit textiler und nicht textiler Sensorik auszurüsten.

Umsetzung

Mehrere gemeinsame Workshops werden durchgeführt, um Integrationsmethoden für smarte Textilien sowie von textilen Sensoren auszumachen. Sensorik in Miniaturform sowie eine entsprechende Auswerteelektronik wird Hahn-Schickard beisteuern. Zudem werden verschiedene Möglichkeiten für die Anwendung an den Produkten vorgestellt.


Dokumentation des Umsetzungsprojektes:

Erfahren Sie mehr: Wie kamen die Projektpartner und Unternehmer zusammen? Worin lag der Schwerpunkt bei den folgenden Gesprächen, Workshops, etc.? Und wo steht das Unternehmen Textildruckerei Heinrich Mayer GmbH heute?


Projektflyer zum Download

Laden Sie sich den Projektflyer herunter und erhalten Sie die komplette Erfolgsgeschichte auf einem Blick.

Das Unternehmen
Die Textildruckerei Heinrich Mayer GmbH aus Meßstetten-Unterdisgisheim (Baden-Württemberg) ist mit seiner 40-jährigen Erfahrung führend in der textilen Druckveredelung. Das Portfolio reicht beim klassischen Textildruck vom Sieb-, Rouleaux-, Rotations-, Sublimations- und Flockdruck bis zur 3D-Beschichtung im Bereich der technischen Textilien. Das Unternehmen ist Zulieferer der Automobilindustrie, Einsatz finden die Produkte unter anderem in den Innenbereichen von Fahrzeugen, in der Elektromobilität und im Technischen Leichtbau.

Herausforderung
Im Zuge der Elektrifizierung von Automobilflotten nimmt die Reduktion des Fahrzeuggewichts eine wichtige Rolle ein, um die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen. Dies wird unter anderem durch die Integration von textiler Sensorik und Aktorik möglich. Die Textildruckerei Heinrich Mayer GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu festigen und neue Marktsegmente in diesem Bereich zu besetzen.

Lösung
Die Kollegen der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) ermittelten hierzu Potenziale bei bestehenden wie neuen Produkten des Unternehmens. Das Team von Hahn-Schickard hat zusätzlich verschiedene miniaturisierte Sensoren und die geeignete Auswerteelektronik beigesteuert. Zudem wurden verschiedene Möglichkeiten für die Anwendung an den Produkten eruiert.

Umsetzung
In mehreren Workshops wurde definiert, wie sich der Herausforderung mit Textil vernetzt gestellt werden kann. Hierzu demonstrierten die Kollegen der DITF aktuelle Integrationsmethoden für smarte Textilien und textile Sensoren, verschiedene Möglichkeiten von Druckverfahren zur Erstellung textilintegrierter Sensorik sowie welche Anlagentechnik zur Verfügung steht.

Wie geht es weiter?
Neben den Möglichkeiten für die Applikation, also der Anbringung der Sensorik an den Produkten, ist im nächsten Schritt einen Demonstrator geplant, der diese anschaulich darstellt und auch von anderen Unternehmen genutzt werden kann. Mittels Vernetzung der Applikationen wird die eingebaute Aktorik in Abhängigkeit von den zuvor erfassten Daten der integrierten Sensorik gesteuert.

Stichworte

  • Vernetzte Produktion
  • Sensorik
  • Produktentwicklung
  • Wettbewerbsfähigkeit

Ansprechpartner
Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung (DITF)
Dr. Michael Haupt
Bereichsleiter E-Textilien, Automatisierung, Schalltechnik
E-Mail:

Sebastian Micus
E-Textilien, Automatisierung, Schalltechnik, KI-Trainer
E-Mail:

O-Ton
„Mit Sensorik bedruckte Textilien verbinden das Beste aus zwei Welten: Sie sind flexibel formbar, verfügen über ein geringes Gewicht und können in Bereichen eingesetzt werden, in den andere Trägermaterialien keine Chance haben. Damit haben sie großes Zukunftspotenzial.“
Michael Steidle
Geschäftsführer Textildruckerei Heinrich Mayer GmbH


Neue Marktsegmente besetzen: Projekt mit der Textildruckerei Heinrich Mayer erfolgreich beendet

Wie bleibe ich erfolgreich am Markt und wie baue ich meine Wettbewerbsfähigkeit weiter aus? Diese Fragen hat sich die Textildruckerei Heinrich Mayer GmbH aus Meßstetten-Unterdigisheim in Baden-Württemberg gestellt. Mit den Textil vernetzt-Kollegen der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) hat das Unternehmen Potenziale bestehender und neuer Produkte ermittelt.

Workshop zur Projektentwicklung mit der Textildruckerei Mayer GmbH

Nach Start des gemeinsamen Projektes (Textil vernetzt berichtete) der Textil vernetzt-Partner Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) und Hahn-Schickard mit der Textildruckerei Mayer GmbH fanden sich die Beteiligten zu mehreren gemeinsamen Workshops zusammen, um die nächsten Schritte der Zusammenarbeit zu besprechen.

Neues Projekt mit der Textildruckerei Heinrich Mayer GmbH

Im globalen Wettbewerb mithalten – das ist das Ziel der Textildruckerei Mayer GmbH im baden-württembergischen Meßstetten-Unterdigisheim. Gemeinsam mit dem Textil vernetzt-Partner Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) will die Textildruckerei Potentiale zur Integration von textiler und nicht textiler Sensorik für bestehende und neue Produkte ermitteln.


Nach oben

Cookies und ähnliche Technologien

Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.

Standard

Tools, die wesentliche Services und Funktionen ermöglichen, einschließlich Identitätsprüfung, Servicekontinuität und Standortsicherheit. Diese Option kann nicht abgelehnt werden.

Analytik

Tools, die anonyme Daten über Website-Nutzung und -Funktionalität sammeln. Wir nutzen die Erkenntnisse, um unsere Produkte, Dienstleistungen und das Benutzererlebnis zu verbessern. Es werden keine personenbezogene Daten erhoben.

Google Maps

Auf dieser Webseite nutzen wir das Angebot von Google Maps. Dadurch können wir Ihnen interaktive Karten direkt in der Website anzeigen. Google erhebt dazu eigene Daten. Um die Karten zu sehen, muss diese Option aktiviert werden.