Effiziente Produktion von Prototypen und Kleinserien


Herausforderung

Seit 1998 berät OK.c in den Bereichen Trend Forecast, Development, Design und Produktion. Am immer schneller werdenden Markt sind auch kurzfristige saisonale Updates wichtiger denn je. Bei der Umsetzung individueller Kundenwünsche werden u. a. kleine Chargen angefordert. Mindestabnahmemengen und die im Vergleich höheren Kosten pro Stück bei kleinen Abnahmemengen stellen KMU und Start-ups häufig vor finanzielle Engpässe.

Lösung

Gemeinsam mit den Textil vernetzt-Kollegen der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) macht sich OK.c auf den Weg und prüft Möglichkeiten einer ökonomischen Produktion von Prototypen und Kleinserien. Dabei wird der Blick auf eine effiziente Ausstattung gelenkt, die es erlaubt, kleine Abnahmemengen nachhaltig in Deutschland produzieren zu lassen.

Umsetzung

In einem Workshop werden die Möglichkeiten der Umsetzung veranschaulicht. Dabei wird u. a. geklärt, welche maschinelle Ausstattung notwendig ist, woher kleine Stoffmengen bezogen werden können, wie 3D-Design effizient umsetzbar ist und wie Fachpersonal angeworben werden kann. Zunächst sind höhere Kosten pro Stück unausweichlich. Bei genauer Betrachtung jedoch können die Unternehmen stückgenau einkaufen und den erzielten Gewinn ohne Kapitalbindung im Lager direkt in das Unternehmen investieren.


Dokumentation des Umsetzungsprojektes:

Erfahren Sie mehr: Wie kamen die Projektpartner und Unternehmer zusammen? Worin lag der Schwerpunkt bei den folgenden Gesprächen, Workshops, etc.? Und wo steht das Unternehmen OK.c heute?


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Das Unternehmen
Seit 1998 berät die OK.c GmbH & Co. KG Unternehmen in den Bereichen Trend Forecast, Development, Design und Produktion. Dabei hat das Team aus Grafikdesignern, Modedesignern und Produktmanagern stets neue Möglichkeiten der Modebranche im Blick und erarbeitet für seine Kunden individuelle Konzepte, Designs und Kollektionen. Der Fokus liegt dabei immer auf der Individualität jeder Brand und Zielgruppe.

Herausforderung
Am Markt sind kurzfristige saisonale Updates für traditionelle Industrieunternehmen wichtiger denn je. Bei der Umsetzung individueller Kundenwünsche werden u. a. kleine Chargen angefordert. Für typische Merchandise-Produkte wie Hoodies oder T-Shirts mit Drucken gibt es aber aktuell wenig Alternativen, um eigene Vorstellungen in kleinen Mengen und zu akzeptablen Preisen in Deutschland zu produzieren. Hohe Stückkosten und die in der Regel verlangten Mindestabnahmemengen werden oft teuer für KMU und Start-ups.

Lösung
Gemeinsam mit den Textil vernetzt-Kollegen der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) hat die OK.c GmbH & Co. KG Möglichkeiten geprüft, um die ökonomische Produktion von Prototypen und Kleinserien voranzubringen. Wichtig war den Beteiligten eine effiziente Ausstattung, die es kleinen und mittleren Unternehmen erlaubt, kleine Abnahmemengen zu realisieren und diese nachhaltig in Deutschland produzieren zu lassen.

Umsetzung
In einem ersten Workshop wurde geprüft, welche Optionen der Umsetzung sich eignen. Dabei wurde folgenden Fragen nachgegangen: Welche maschinelle Ausstattung ist notwendig? Woher können vor allem kleine Stoffmengen bezogen werden? Wie ist ein 3D-Design effizient umsetzbar? Wie kann auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt Fachpersonal angeworben werden? Höhere Kosten pro Stück gehören am Anfang unweigerlich dazu. Bei genauer Betrachtung fällt schnell auf, dass die Unternehmen Vorteile haben, wenn sie stückgenau einkaufen. Die erzielten Gewinne können ohne Kapitalbindung im Lager direkt in das Unternehmen investiert werden.

Wie geht es weiter?
Idealerweise wird der Kreislauf geschlossen: Vom Design über die Produktion hin zum Verkauf – alle Stufen können in Zukunft selbstbestimmt umgesetzt werden. Das bedeutet, dass Designideen in kleinen Mengen imMarkt getestet und anschließend für größere Produktionen angeboten werden können.

Stichworte

  • Kosten-/Nutzenbilanz
  • Optimierung von Produktionsprozessen
  • Ressourcenschonung

Ansprechpartner
Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung (DITF)
Alexander Artschwager
E-Mail:

O-Ton
"Die Zusammenarbeit mit dem Textil vernetzt-Partner DITF hat uns gezeigt, dass unsere individuellen Designideen am Markt nachhaltig sind und am Markt bestehen können. Das gibt uns und den Kunden unserer Designagentur eine enorme Sicherheit."
Olaf Kinzler
CEO OK.c GmbH & Co. KG


Mindestabnahmemengen sind teuer und kapitalbindend: OK.c hat sich Gedanken um die nachhaltige Produktion von kleinen Chargen gemacht

Mindestabnahmemengen in europäischen und asiatischen Produktionsländern führen insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen sowie Startups direkt zu finanziellen Engpässen. Die OK.c GmbH & Co. KG hat es sich in Zusammenarbeit mit den Textil vernetzt-Kollegen von den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) in diesem Projekt zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, ob durch digitale Möglichkeiten und entsprechender Ausstattung eine effiziente und nachhaltige Produktion in Deutschland als Nische interessant sein kann.

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Es sind gerade die Mindestabnahmemengen von Design-Produkten, die kleine und mittlere Unternehmen vor finanzielle Engpässe stellen. Aus diesem Grund hat sich das Unternehmen OK.c mit den Textil vernetzt-Kollegen der DITF auf den Weg gemacht, das Modebusiness nachhaltig zu gestalten. Wir haben Olaf Kinzler von OK.c befragt, wie er darauf kam, individuelle Konzepte in kleinen Mengen anbieten zu wollen, was sein persönliche Herausforderung bei der Umsetzung ist und was er sich für die Zukunft wünscht.

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Individuelle Konzepte, Designs und Kollektionen: OK.c arbeitet mit den DITF zusammen

Seit 1998 begleitet OK.c Unternehmen in unterschiedlichen Bereichen im Modebusiness. Bei OK.c arbeitet ein Team aus Grafikdesignern, Modedesignern und Produktmanagern mit denen aktuell für Großkunden und Brands individuelle Konzepte, Designs, Kollektionen und  bei Bedarf Produktionen mit Partnern in Asien umgesetzt werden.

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